Holzkohle richtig lagern

Holzkohle richtig lagern - dann wird sie auch nicht feucht.Bei der richtigen Lagerung von Holzkohle sollte man unbedingt darauf achten, dass es an dem ausgewählten Ort trocken ist. Denn feuchte Grillkohle lässt sich nun mal nur noch schwer entzünden. Und bekommt man sie dann doch an, dann kommt es häufig noch zu einer unliebsamen zusätzlichen Rauchentwicklung.

Im Sommer lässt sich Holzkohle meist bedenkenlos in der Garage, im Geräteschuppen oder auch im Gartenhäuschen lagern. Oder es findet sich in einer geschützten Ecke auf der Terrasse ein wirklich trockenes Plätzchen. Das kann man zu Not auch abdecken.

Im Winter kann es natürlich passieren, dass die Holzkohle hier auch feucht wird, ebenso in der Garage. Daher sollte Holzkohle im Winter eher drinnen gelagert werden. Entweder im wirklich trockenen Keller. Ein guter Platz hierfür ist meist der Heizungskeller.

Holzkohle umfüllen in Plastiktonne

Man kann Heizungskohle aber auch von den Papierbeuteln befreien und umfüllen, zum Beispiel in eine größere Plastiktonne mit Deckel oder in einen Mülleimer mit Rollen und Deckel. Diesen darf man aber auch nicht komplett dicht machen, denn sobald sich die Tonne erwärmt, wird sich Kondenswasser bilden, und das sorgt wiederum dafür, dass die Kohle feucht werden könnte.

Wer ganz sicher gehen möchte, kann in die Plastiktonne dann noch einen Beutel mit Trockenmittel (Silikagel) geben. Dieses absorbiert ebenfalls die Feuchtigkeit und sorgt dafür, dass die Holzkohle trocken bleibt. Alternativ kann man auch am Boden Katzenstreu auslegen. Auch dieses absorbiert Feuchtigkeit besonders gut. Allerdings hat Silikatgel den Vorteil, dass man hier recht gut sieht, wenn die Aufnahmefähigkeit an Feuchtigkeit erschöpft ist und es zum trocknen in den Backofen sollte.

Holzkohle ist hygroskopisch, nimmt Feuchtigkeit leicht auf bzw. zieht diese richtig an, sie gibt sie aber auch leicht wieder ab und lässt sich damit auch recht gut trocknen.

Feuchte Holzkohle trocknen

Wenn die Holzkohle nass geworden ist, kann man sie aber auch wieder trocknen. Wenn man genug Zeit hat, reicht es, den Beutel mit der Kohle zu öffnen und in die Sonne zu stellen. Länger als zwei drei Tage sollte es nicht dauern, bis die Holzkohle wieder trocken genug ist. Wer nicht so viel Zeit hat, sollte versuchen die Holzkohle auszubreiten. Das ist natürlich ein Problem, schließlich staubt das ganze ziemlich. Und wenn es stark windig ist, zieht der Aschestaub über all hin. Besser ist es, sich Papiertüten zu besorgen und die Holzkohle auf mehrere Portionen umzufüllen und diese dann offen trocknen zu lassen.

Mit nasser Holzkohle grillen

Nasse Holzkohle lässt sich meist (mit etwas mehr Geduld) sogar noch anzünden. Das Problem ist dann aber die Rauchentwicklung. Wer sowieso schon mit den Nachbarn im Clinch liegt, da die etwas gegen den Holzkohlegrill haben, sollte es unbedingt vermeiden, auch noch mit feuchter Holzkohle zu grillen.

Feuchte Holzkohlebriketts

Einen großen Unterschied neben unterschiedlicher Hitzeentwicklung und Brenneigenschaften gibt es noch zwischen Holzkohle und Holzkohlebriketts. Da Holzkohlebriketts aus Holzkohlestücken und gemahlener Holzkohle mit Hilfe von Bindemitteln hergestellt wird, kann Feuchtigkeit für diese das Ende bedeuten, denn dann geht die Bindung dahin und die Briketts lösen sich auf. Und mit dem was dann übrig bleibt, kann man schwerlich noch Grillen. Immer hin lassen sich feucht gewordene Briketts noch als Dünger verwenden.

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Kein Problem mit feuchter Holzkohle und der richtigen Lagerung hat man, wenn man mit Gas grillt.

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