Die italienische Grillvariante: Pizza vom Rost

Nicht nur im Holzofen, sondern auch auf dem heimischen Grill im Garten kann die Pizza kross und lecker werden.Heute soll es nicht um saftiges Fleisch, gesunde Gemüsespieße oder dergleichen mehr gehen, sondern um die italienische Variante eines Grillabends: um die Pizza vom Rost. Was hierbei zu beachten ist, welcher Grill sich eignet und mit welchem Rezept der Hefeteig ganz sicher klappt, stellt dieser Ratgeber vor.

1.) Der Grill

Auch wenn sicherlich jeder an den berühmten Holzofen gedacht hat, sind die Grillmeister mit einem modernen Gas-Grill nun im Vorteil. Wer über einen Grill verfügt, der mit einem Thermostat ausgerüstet ist, sollte dieses auf 220 Grad einstellen – die optimale Temperatur für einen knusprigen Boden und einen saftigen Belag.

Zum Gas-Grill gibt es diese Alternativen:

Tipp: Neben dem passenden Grillgestell ist es ebenso wichtig, den heißen Fladen sicher wieder vom Grill herunter zu bekommen. Dazu gibt es Pizzaschieber aus verschiedenen Materialien.

2.) Die Profi-Variante: der Pizzastein

Die Verwendung eines Pizzasteins ist die sicherste Variante, damit der italienische Grillabend auch gelingt. Allerdings muss dieses „Profi“-Equipment auch entsprechend gekonnt angewendet werden. Der wichtigste Schritt ist dabei, den Pizzastein vorzuheizen. Zehn bis 15 Minuten bevor die fertige Pizza darauf deponiert wird, sollte die Pizza bereits auf dem Rost liegen. Zum Pizzagrillen braucht es weniger Grillbriketts (oder Grillkohle) als beim regulären Grillen, denn: Der Pizzastein kann die Wärme dieser sehr gut speichern.

PIzzaschieber - ideal auch bei Pizza vom Grill.Anschließend gilt (übrigens bei jeder Pizza-Grill-Variante): Der Grillmeister sollte immer ein Auge auf die Pizza haben. Die Hitze im Grill ist keinesfalls berechenbar wie etwa im Ofen. Geht der Teig auf und schmilzt der Käse, so ist das ein gutes Zeichen dafür, dass die Pizza bald servierfertig ist. Das kann häufig schon nach wenigen Minuten der Fall sein, daher gilt: Ein Blick muss immer auf die Pizza gerichtet sein.

3.) Der Pizzateig

Zu einem guten Pizzateig braucht es nicht viel. Wer Mehl, Öl, Wasser, Salz und Hefe gekonnt zusammenmischt, hat bereits die wichtigste Basis – nämlich den Teig. Wie eben dieser Hefeteig ganz sicher auch so wird, wie geplant, verrät dieser Ratgeber in Wort und Bild. Der Teig sollte ganz dünn ausgerollt werden, damit er in möglichst kurzer Zeit knusprig wird. Die Pflicht-Komponenten des Belags sind Tomatensauce und Käse. Viele schwören auch auf Oregano als wichtigstes Pizzagewürz. Der Rest der Pizza-Toppings darf und sollte gemeinsam mit den Pizzafans entschieden werden.

Eine Option, um die Idee des Barbecues mit der Pizzabäckerei zu verbinden, zeigt diese Anleitung zur BBQ-Pizza:


Pizza vom Grill - Ideal für Vegetarier

Pizza vom Grill - Ohne Salami auch für Vegetarier eine leckere Grillvariante.Auch beim Pizza vom Grill gilt: Belegt wird nach dem eigenen Geschmack. Und so kann man ideal auch seine Pizza vom Grill für vegetarische Gäste anbieten. Einfach den richtigen Belag, zum Beispiel viel Gemüse wie Champignons und Paprika auflegen. Mehr Grillrezepte für Vegetarier.

Pizza vom Grill Rezepte

Rezept für den Teig:
Ob man nun Pizza vom Grill zubereitet oder im Backofen, der Teig ist der Gleiche.
Extra: 1 bis 2 fein gehackte Knoblauchzehen, ein Esslöffel gehacktes frisches Basilikum.

Pizza Teig zubereiten

Hefe, Zucker und das Wasser mit einander verrühren und dann zehn Minuten stehen lassen. Es sollte sich Schaum bilden. Salz, Olivenöl und Mehl einrühren bzw. einarbeiten. Am besten knetet sich der Pizzateig auf einer bemehlten Arbeitsfläche. Es sollte ein geschmeidiger, elastischer Teig entstehen.

Eine Schüssel mit Öl ausstreichen, Teig hineingeben, einmal wenden (Teig sollte eingeölt sein) und mit einem feuchten Küchenhandtuch abdecken. Eine Stunde gehen lassen.

Noch einmal durchkneten und nun Knoblauch und Basilikum einarbeiten.
Wieder eine Stunde gehen lassen.

Grill vorheizen

Nun kann man endlich den Grill (mit Deckel) auf Temperatur bringen. Pizza wird gegrillt oder gebacken, aber nicht gekocht, also richtig hohe Temperaturen (ideal wären wirklich 280 bis 300 Grad). Dabei gleich den Pizzastein mit in den Grill geben, damit dieser erhitzt wird.

Teig kneten und Pizzateig dünn ausrollen. Aus dem Teig sollten sich zwei Pizzen formen lassen.

Mit einer Tomatensauce (eine Dose gehackte Tomaten und etwas Tomatenpüree und gewürzt mit Knoblauch) bestreichen und nach Wunsch belegen.

Am besten befördert man die Pizza mit einem Pizzaschieber auf den Pizzastein. Dieser besteht aus Holz. Dabei gibt es zwei Tricks, damit der Pizzateig nicht am Teigschieber kleben bleibt: Man nutzt Backpapier und zieht dieses nach ca. 30 Sekunden auf dem Stein unter der Pizza einfach weg. Oder man streut etwas Hartweizengries auf den Schieber, so dass die Pizza besser heruntergleitet.

Kommt nun ein Pizzastein zum Einsatz, dann ist diese selbstgemachte Pizza vom Grill fast schon mit einer Pizza aus dem Steinofen zu vergleichen.



Quellen:

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