Folienkartoffeln vom Grill

Es muss ja beim Grillen nicht immer nur Brot oder Salat sein, auch Folienkartoffeln kommen meist sehr gut bei den Grillgästen an.

Schließlich zählt die leckere Folienkartoffel vom Grill zum Klassiker einer Grillparty. Kein Wunder, wenn es auch einfach klingt, so lässt sich die gegrillte Kartoffel sehr vielseitig zubereiten. Mal scharf gewürzt, mal einfach nur mit Kräutern verfeinert oder aufgepeppt mit Käse. Mit dieser Anleitung gelingt die Folienkartoffel auch ungeübten.

Zubereitung für Folienkartoffeln

Zum einen benötigt man natürlich rohe Kartoffeln. Die sollten möglichst festkochend sein, denn solche Kartoffeln behalten auch bei hohen Temperaturen auf dem Grill ihre Struktur, die Grillkartoffel fällt nicht so leicht auseinander. Wobei auch mehligkochende Kartoffeln ihre Fans haben, schließlich kann man diese dann besonders gut mit der Sauce oder dem Kräuterquark verbinden.

Dazu benötigt man noch Alufolie, etwas Öl, Pinsel sowie Gewürz und Zutaten je nach Geschmack.

Zunächst die Kartoffeln gründlich abwaschen und sauber reiben bzw. gut abbürsten.

Nun die Kartoffel mit einer Gabel ein paar Mal einstechen. So kann die Hitze beim Grillen besser in die Kartoffel eindringen, sie wird dadurch schneller gar.

Dann die Kartoffel noch mit Öl bepinseln, das kann auch ruhig gewürzt sein. Oder man packt noch einen Zweig Rosmarin oder etwas Kräuterbutter mit in die Folie.

Nun jede einzelne Kartoffel in Alufolie einwickeln.

Die Kartoffel-Folien-Pakete müssen dabei gut verschlossen werden, so dass später kein Öl in die Glut tropfen kann.

Ist der Grill so weit, dann die Grillkartoffeln zunächst auf die Mitte des Rost legen. Dort wo es auf dem Grillrost am heißesten ist. Dort sollte die Folienkartoffel zehn Minuten die volle Ladung Hitze abbekommen und das möglichst von oben und unten. Wer also keinen Grill mit Deckel hat, wendet die Grillkartoffel nach fünf Minuten am besten. Nach etwa zehn Minuten sollten die Kartoffeln dann von der Hitze in der Mitte zum Rand wandern, ansonsten besteht die Gefahr, dass das Grillgut trotz Alufolie anbrennt. Am Rand sollte die Folienkartoffeln nun schön durchziehen und zart werden. Alles in allem sollte das ganze auch bei etwas größeren Folienkartoffeln nicht länger als etwa eine halbe Stunde dauern. Bevor man alle Kartoffeln vom Grill abräumt, empfiehlt es sich aber, eine zu opfern und einen Gartest zu machen.

Serviert werden die Folienkartoffeln dann am besten mit einem Löffel.

Ob man die Kartoffel nun einfach halbiert und beide Hälften auslöffelt oder ob man das Folienkartoffeln-Päckchen nur einschneidet und die Kartoffel auseinander drückt ist wahrscheinlich einfach eine Sache der Gewohnheit, köstlich sind beide Varianten.

Folienkartoffel servieren

Entweder man reicht zu den Folienkartoffeln dann einfach Kräuterbutter und die anderen Dips, die es ja auch für das Fleisch bereits gibt oder man reicht noch extra Soßen dazu. Manche genießen ihre Kartoffel einfach auch nur mit etwas Salz und zerlassener Butter und runden as ganze vielleicht noch mit Rosmarin, Kümmel oder Dill ab. Besonders lecker wird die Folienkartoffel natürlich auch mit Kräuterquark, aber das ist fast schon ein eigenes Gericht und beim Grillen sollten ja eigentlich Würstchen, Steak und Co. im Mittelpunkt stehen.

Kann man die Schale bei Folienkartoffeln mitessen?

Bei neuen Kartoffeln und vor allem wenn diese gründlich gewaschen und wenn nötig auch abgebürstet worden sind, kann man die Schale der Folienkartoffeln mitessen. Bei Winterkartoffeln, die ja eine deutlich dickere Schalke haben, höhlt man die Kartoffel beim Essen dann doch eher aus und lässt die Kartoffelschale als Rest. Dennoch sollte man die Kartoffel vor dem Einschlagen in die Alufolie auch dann gut abwaschen.

Rezepte zur Folienkartoffel

Fast jeder Dip und fast jede Grillsauce schmeckt natürlich auch zur Grillkartoffel. Aber natürlich kann man zur Folienkartoffel auch ihren Dip, den Kräuterquark, reichen.

Rezept Folienkartoffeln mit Kräuterquark

Folienkartoffeln wie beschrieben vorbereiten.
Zutaten für den Kräuterquark: 250 Gramm Quark, etwas Knoblauch, Salz, Pfeffer und Paprikapulver sowie je einen Esslöffel Petersilie, Schnittlauch und Kresse (oder andere Kräuter die gut harmonieren). Die Kräuter abbrausen, trocken tupfen und klein schneiden und mit dem Quark verrühren und diesen dann mit etwas Salz, weißem Pfeffer und Paprikapulver abschmecken. Je nach Geschmack mit zerdrücktem Knoblauch abrunden, fertig ist der einfache Kräuterquark für Folienkartoffeln vom Grill.

Folienkartoffeln mit Käse

Richtig lecker werden Folienkartoffeln auch mit Käse. Damit wird das eigentlich einfache Kartoffelgericht dann richtig raffiniert. Als Käsesorten eignen sich zum Beispiel Gouda aber auch Feta. Entweder den Käse einfach mit zur Kartoffel geben und zusammen in die Alufolie einschlagen oder man schneidet in die rohe Kartoffel eine kleine Kerbe und legt in diese den Käse hinein. Damit ist der geschmolzene Käse nicht nur an der Außenseite der Kartoffel zu finden, sondern auch das Innere der Knolle bekommt etwas von dem Geschmack ab.

Folienkartoffeln aus dem Ofen

Wer nicht genug Platz auf dem Grill hat, oder wenn die Grillparty dem schlechten Wetter zum Opfer gefallen ist, kann die Folienkartoffeln auch im Backofen zubereiten. Backofen auf 225 Grad vorheizen, Folienkartoffeln wie im Rezept oben beschrieben vorbereiten und auf einem Gitterrost im Ofen etwa 45 Minuten auf der mittleren Schiene backen.

Folienkartoffeln für Eilige

Wer viele Gäste hat oder eben einfach nicht so viel Platz auf dem Grill, kann die Garzeit der Folienkartoffeln auf dem Grillrost (oder auch im Backofen) entscheidend verkürzen, in dem die Kartoffel vorgegart wird. Dann einfach die Kartoffel putzen und abbürsten wie oben beschrieben und bevor sie eingeölt und eingestochen und eben in Folie verpackt wird zehn Minuten vorkochen und dann abtrocknen. Wenn es nicht gerade Riesenkartoffeln sind, sollte die Folienkartoffel dann auf dem Grill bereits nach 15 bis 20 Minuten fertig sein.


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